Stadtmuseum im Gelben Haus Esslingen

Das Stadtmuseum in Esslingen, Baden Württemberg im Gelben Haus beinhaltet die Geschichte der ehemaligen Reichsstadt Esslingen. Dabei wird dann die dort vorhandene ständige Ausstellung mit wechselnden Ausstellungsteilen zu den Themen der Kultur- und Stadtgeschichte bereichert.

Die Historie des Stadtmuseums

Die Gründung des Museums geht auf die Initiative des Geschichts- und Altertumsvereins (Abkürzung GAV) zurück. Im Jahr 1908 haben sich Esslinger Bürger dazu entscheiden, Gegenstände und andere Zeugen der Vergangenheit zu sammeln und aufzubewahren. Im Alten Rathaus wurde dann die dadurch entstandene Sammlung ausgestellt. Seit dem Jahr 1989 ist das Gelbe Haus die Wirkungsstätte des Stadtmuseums. In dem mit dem Gelben Haus baulich verbundenen Gebäude Hafenmarkt 7 befinden sich seit 1978 ebenfalls Teile des Stadtmuseums. Bei diesem Gebäude handelt es sich um eines der ältesten Wohngebäude der Stadt.

Die Dauerausstellung

Der Schwerpunkt der Dauerausstellung ist die Geschichte der Stadt Esslingen am Neckar und deren dort lebenden Einwohner.. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt erfolgte im Jahr 777 n. Chr. im Testament des Abtes Fulrad von St. Denis. Damit beginnt auch der Rundgang in der Ausstellung und geht dann bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.

Die Vergangenheit der Stadt Esslingen als Reichsstadt Esslingen steht hier im Mittelpunkt. Dabei war die Stadt im Mittelalter eine mächtige und reiche Handels- und Weinbaustadt. Im Jahr 1802 ging dann die Stadt an Württemberg und in der Folgezeit entwickelte sich Esslingen zu einem wichtigen Industrieort. Die Stadt war und ist geprägt vom dem Maschinenbau, der Textilindustrie und der Metallverarbeitung.

Der im Stadtmuseum befindliche Rundgang führt dann von der ersten urkundlichen Erwähnung in dem Jahr 777 n. Chr. bis in die heutige Gegenwart durch die geschichtliche Entwicklung der Stadt im Gelben Haus.

Dort findet man eine Vielzahl von historischen Originalobjekten, die den Besucherinnen sowie den Besuchern einen guten Einblick in die Vergangenheit der Stadt am Neckar und das damalige Leben ermöglichen. Dabei werden hier schwerpunktmäßig das alltägliche Leben und die Geschichte der Stadt mit ihren Zünften und Handwerkern gezeigt.

Innerhalb der Dauerausstellung ist auch ein neu eingerichtetes Kabinett vorhanden. Hier wird dann eine bisher in der Öffentlichkeit wenig bekannte Episode der Esslinger Industriegeschichte und zwar die Produktion von versilberten Metallwaren für die gehobene Tisch- und Wohnkultur gezeigt. Dort werden dann zum Teil auch Produkte der Firmen C.Deffener sowie F.W. Quist sowie von der Fabrik „Feine Metallwaren von Hans Peter“ aus der damaligen Zeit ausgestellt.

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Öffentliche Führungen durch die oben beschriebene Dauerausstellung im Stadtmuseum der Stadt Esslingen finden an jedem 3. Sonntag immer um 16.15 Uhr pro Monat statt.

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